Zweitmarktfonds

Zweitmarktfonds sind keine Lebensversicherungs-Zweitmarkt-Fonds oder auch Policenfonds genannt. Denn diese beiden Fondsarten werden oft miteinder verwechselt, obwohl das Konzept ziemlich unterschiedlich ist. Bei den Zweitmarktfonds wird versucht, gebrauchte Fonds so günstig wie möglich einzukaufen um von diesen geschlossenen Fonds zu profitieren. Bei den LV-Zweitmarkt-Fonds wird hingegen versucht, in Lebensversicherungen, die verkauft werden zu investieren. Äußerst beliebt sind bei den Zweitmarktfonds die geschlossenen Immobilienfonds und Schiffsfonds.

Nachteile der geschlossenen Fonds

Ein Ausstieg aus den geschlossenen Fonds ist nicht ganz einfach. Deshalb kommen bei den geschlossenen Fonds so Preise zustande, die weit unter dem Wert der Beteiligung liegen. Der neue Käufer und Anleger der Fonds behält diese Beteiligungen bis zum Vertragsende und damit bis zum Verkauf des Investitionsgegenstandes.

Deshalb gibt es einen ziemlichen Wettstreit mit den auf dem Markt befindlichen Fondsbörsen. Diese haben sich auf gebrauchte Fonds spezialisiert und versuchen diese Beteiligungen so günstig wie möglich zu erlangen um einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften. <

Vorteile von Zweitmarktfonds

Durch den Konkurrenzkampf profitieren Sie als Kunde und Anleger. Denn wenn jemand aus finanziellen, steuerlichen oder persönlichen Gründen seine Anteile verkaufen muss, kaufen andere Gesellschaften diese gebrauchten Fonds auf. Von hohen Verlusten muss nicht immer ausgegangen werden, da in der Ziwschenzeit mögliche Einnahmen eingegangen sind. Vor einiger Zeit musste man noch mit hohen Verlusten rechnen, falls man überhaupt den geschlossenen Fonds verkaufen konnte.