Die Einkommensteuer, ist eine Steuer die auf das Einkommen von natürlichen Personen, also für Selbstständige erhoben wird. Zur Einkommensteuer zählen, Lohnsteuer, Abgeltungssteuer, Bauabzugsteuer und Kapitalertragsteuer. Allerdings sind nicht alle Einkommensteuerpflichtig. Personengesellschaften wie z. B. OHG, KG und GbR. Jedoch müssen die Gesellschafter Ihren Gewinnanteil versteuern.

Einkommensteuer ist eine direkte Steuer

Die Einkommensteuer ist eine „direkte Steuer“, weil der Steuerzahler sowie Steuerträger gleich sind. Anders als bei der indirekten Steuer oder Quellensteuer. Denn bei der indirekten Steuer, ist der Steuerzahler das Unternehmen und der Steuerträger der Endverbraucher. Die Einkommensteuer steht Bund, Ländern und Gemeinden zur Verfügung und ist damit eine Gemeinschaftssteuer. Die Verwaltungshoheit liegt jedoch bei den örtlichen Finanzämtern.

Entstehung der Einkommensteuer

Die Einkommensteuer entstandt im 19. Jahrhundert in Preußen, besser gesagt in Ostpreußen. Denn hier wurde Sie im Jahre 1808 zum ersten Mal erhoben. Die Vorgänger waren kirchliche Personalzehnten, der preußische Kopfschuss sowie eine Klassensteuer. Bei der Klassensteuer wurden die Bürger in verschiedene Klassen (von 1 bis 5) eingegliedert. Je niedriger die Klasse, desto wohlhabender war die Person.

Was wird mit den Einnahmen der Einkommensteuer gemacht?

Die Einnahmen fließen in die einzelnen Länder, wobei sich auch der Bund bedient. Die Aufteilung ist in Artikel 106 und 107 im Grundgesetz geregelt. Die Aufteilung fängt mit 15% an der gesamten Einkommensteuer an, den bekommen die Länder, der Rest wird auf Bund und Länder aufgeteilt (jeweils zu 42,5%).