Gesetzliche Krankenversicherung

Im Wesentlichen bieten die verschiedenen Krankenkassen einheitliche Mindestleistungen, denn seit 2009 müssen alle gesetzlich Versicherten den gleichen Beitragssatz für ihre gesetzliche Krankenversicherung bezahlen. Im Sozialgesetzbuch ist der Leistumgsumfang der gesetzlichen Krankenkassen festgelegt. Von allen Kassen wird das medizinisch Notwendige bezahlt, ausgenommen sind Rezeptgebühren und Zuzahlungen bei ambulanten und stationären Therapien. Jetzt gesetzliche Krankenversicherung kostenlos vergleichen und lassen Sie sich ein unverbindliches Angebot erstellen – es lohnt sich!

Inhaltsverzeichnis

 

Gesetzliche Krankenversicherung und der Einheitsbeitrag

Seit 2011 ist der Prozentsatz für die Gesetzliche auf 14,6% angepasst worden, wobei die Krankenkassen diesen selbst etwas bestimmen können. Der Zusatzbeitrag kann von den Gesetzlichen ebenfalls angehoben werden. Damit ist ein Versicherungsvergleich bei der Gesetzlichen besonders wichtig, denn hier lässt sich definitiv einiges an Geld einsparen oder bessere Leistungen für den gleichen Preis in Anspruch genommen werden. Nutzen Sie die Chance und machen Sie den Vergleich der GKV.

 

Gesetzliche Krankenversicherung – Zusatzbeiträge sparen oder bessere Leistungen bekommen

Zusatzbeiträge in GKV sparenNach einem Vergleich und einem anschließenden Wechsel können Sie nicht nur die Zusatzbeiträge sparen sondern auch bessere Leistungen in Anspruch nehmen und das den gleichen Beitrag. Beachten Sie jedoch Ihre Kündigungsfrist. Sollten Sie mehr als 57.600 Euro brutto im Jahr verdienen, können Sie sich privat versichern. Hier sind die Leistungen viel besser und mit einem Vergleich der privaten Krankenversicherung können Sie nochmals bessere Leistungen in Anspruch nehmen oder viel Geld sparen. Neben der PKV können Sie auch eine Zusatzversicherung zu Ihrer GKV abschließen um mehr Leistungen zu kommen. Jetzt die GKV vergleichen.

 

Grundlagen und Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung

90 Prozent aller Deutschen sind Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Bis zu einem Monatsgehalt von 4.800 Euro oder 57.600 Euro im Jahr Brutto, müssen Sie sich gesetzlich kranken versichern. Wenn Ihr Einkommen ein Jahr oder länger diese Grenze übersteigt oder Sie sich selbstständig machen, so können Sie in die private Krankenversicherung wechseln. Als beihilfeberechtigter Beamter sind Sie in der Regel privat krankenversichert.

 

Seit 2011 gilt der allgemeine Beitragssatz für die Gesetzliche Krankenversicherung

Die gesetzlich Versicherten bezahlen seit dem 1. Januar 2011 den gleichen Beitragssatz für Ihre GKV, dieser beträgt derzeit 14,6 Prozent vom Bruttogehalt, wovon Sie als Arbeitnehmer 7,3% tragen sowie der Arbeitgeber den gleichen Anteil. Seit 2015 können die gesetzlichen Krankenkassen die Beitragssatz wieder ein wenig selbst gestalten, wodurch sich Unterschiede im Preis ergeben und Versicherungsvergleich sinnvoll ist.

 

Gesetzliche Krankenversicherung – Ihre Familie ist mitversichert

Berufsunfähigkeitsversicherung BeratungLeistungen von den gesetzlichen Krankenkassen sind identisch. Das medizinisch Notwendige wird bezahlt. Je nach Krankenkasse gibt es Zusatzleistungen, wie Kostenübernahme für homöopatische Behandlungen, für besondere Gesundheitschecks und vieles mehr. Die GKV versichert Ihre Familienangehörige beitragsfrei mit, egal ob mit geringem Einkommen oder keinem Einkommen. Anders schaut es bei der privaten Krankenkasse aus, da wird für jedes Familienmitglied ein eigener Beitrag verlangt.

 

 

Sie haben eine freie Kassenwahl bei der GKV

Sie, als Arbeitnehmer entscheiden völlig frei, in welcher gesetzlichen Krankenkasse Sie versichert sein möchten. Sie können zwischen allgemeinen Ortskrankenkassen, Ersatzkrankenkassen, Betriebskrankenkassen und Innungskrankenkassen auswählen. Ortskrankenkassen und Ersatzkassen sind für gesetzlich Versicherte aus ganz Deutschland geöffnet. Manche Betriebs- und Innungskrankenkassen nehmen nur die Beschäftigten von bestimmten Betrieben oder Berufsgruppen auf oder begrenzen ihre Aktivität auf bestimmte Regionen.

 

Gesetzliche Krankenversicherung sofort kündigen, bei Erhöhung des Zusatzbeitrags

Auch durch die Gesundheitsreform 2011 wird die freie Kassenwahl nicht eingeschränkt. Ihre gesetzliche Krankenkasse kann einen Zusatzbeitrag verlangen, wenn Sie mit dem allgemeinen Beitragssatz nicht auskommt. Sie haben ein Sonderkündigungsrecht, falls Ihre GKV den Zusatzbeitrag erstmals erhebt, den Zusatzbeitrag oder die ausgezahlte Prämie senkt. Vor einer Änderung des Zusatzbeitrags muss Ihre gesetzliche KrankenkasseSie rechtzeitig informieren, damit Sie Ihre GKV wechseln können, bevor der erhöhte Beitrag fällig wird.

 

Wechseln in die private Krankenversicherung

Wenn Sie seit mindestens einem Jahr 56.250 Euro oder mehr verdient haben, können Sie in die private Krankenversicherung wechseln. Die Leistungen in der privaten Krankenkasse sind natürlich viel besser. Sie bekommen bessere Behandlungen, bessere Medikamente und werden bei den Ärzten bevorzugt. Keine lästigen, langen Wartezeiten mehr.

 

Trotz gleicher Sätze, verschiedene Leistungen – Der Überblick

Die gesetzlichen Krankenkassen sind gleich. Das medizinisch notwendige wird von allen Kassen bezahlt. Ausgenommen sind jedoch die Rezeptgebühren, die übernommen werden müssen, sowie Zuzahlungen bei ambulanten und stationären Therapien. Die teuren und schonenden Behandlungsverfahren sind oft nur den Kunden der privaten Krankenkassen vorbehalten.

Die Extraleistungen gewinnen bei den Kassenkunden an Bedeutung, wenn man sich für eine bestimmte gesetzliche Krankenversicherung entscheidet. Akupunktur, Naturheilkunde, Gesundheitskurse oder besondere Impfungen werden zusätzlich von der medizinischen Basisversorgung von vielen Kassen bezahlt. Die gesetzlichen Krankenkassen bieten unter anderem spezielle Wahltarife, wie z. B. Tarife mit Prämienrückerstattung, falls man als Versicherter ein Jahr lang keine ärztlichen Leistungen in Anspruch genommen hat. Ihnen können auch bei einem Krankenkassenwechsel bessere Leistungen zugesprochen werden. So können Sie beim Zahnarzt oder Ihrem Hausarzt bessere Medikamente und Behandlungen bekommen, ohne Aufpreis. Oder Ihnen wird eine günstige Zusatzversicherung angeboten. Auch ist es möglich, dass Sie bei bestimmten Ärzten bevorzugt werden, wenn z. B. Ihre Ärzte in einem sogenannten Verbund sind. Vergleichen und wechseln Sie deshalb Ihre gesetzliche Krankenkasse.

Deshalb ist ein Versicherungsvergleich wichtig und Sie können nur profitieren. Denn der gesetzliche Krankenkasse Vergleich ist kostenlos und unverbindlich.

 

Gesetzliche Krankenversicherung, PKV oder Zusatzversicherung?

GKV, PKV oder ZusatzversicherungSie können sich als Kunde der gesetzlichen Krankenversicherung mit einem privaten Kranken-Zusatztarif erstklassige private Leistungen sichern. Die private Krankenvollversicherung ist daher für viele eine günstige Alternative. GKV mit Zusatzversicherung kann ebenfalls eine gute Wahl sein, je nachdem, was Sie sich vorstellen.

Gesetzliche Krankenversicherung plus Krankenzusatzversicherung oder private Vollversicherung?

Sie können die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung, der Zusatzversicherung und der privaten Krankenvollversicherung vollig bequem und schnell in unserer Übersicht vergleichen.

Wer also nicht in die PKV eintreten kann und daher die gesetzliche Krankenkasse in Anspruch nehmen muss, sollte sich Gedanken über eine Krankenzusatzversicherung machen. Viele Ergänzungen sind für wenig Geld erhältlich und bieten Leistungen auf dem Niveau der Privaten. Die Beschränkungen für den Eintritt in die private Krankenkasse wurden heruntergestuft.

Dabei sind die Unterschiede der verschiedenen Absicherungen klar. Die GKV ist als Basisschutz da und bietet die grundlegenden Leistungen. Dafür kann die gesetzliche Krankenversicherung jeder bezahlen und wer mehr verdient, der bezahlt nicht mehr als es die Beitragsbemessungsgrenze erlaubt, derzeit liegt sie bei 57.600 Euro oder 4800 Euro monatlich (Stand 2017). Bei der GKV sind alle Familienmitglieder mitversichert.

 

Gesetzliche Krankenversicherung – Beitrag nur bis zur Bemessungsgrenze

Zur Berechnung der Beiträge für die GKV gilt die Beitragsbemessungsgrenze. Auch wenn Sie mehr verdienen, der Beitrag für die GKV bemisst sich höchstens an diesem Betrag. 2015 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 4800 Euro im Monat, was einem Jahreseinkommen von 57.600 Euro entspricht.

Beispiel: Nehmen wir an, Sie verdienen 5.000 Euro im Monat. Der Einheitsbeitrag Ihrer Kasse liegt bei 14,6 Prozent von höchstens 4800 Euro. 7,3 Prozent beträgt Ihr Arbeitnehmeranteil, d. h. Sie zahlen monatlich 350,40 Euro aus eigener Tasche für Ihre gesetzliche Krankenkasse. Der Arbeitgeberanteil, welcher vom Arbeitgeber entrichtet wird, beträgt ebenfalls 7,3 Prozent, was demnach 350,40 Euro im Monat ausmacht. Allerdings müssen Sie ja nachdem wie hoch der gesamte Beitragssatz und der Zusatzsatz Ihrer Krankenkasse ist, noch etwas mehr bezahlen. Wenn Ihre Krankenkasse also einen Beitragssatz von 15,5% inkl. Zusatzbeitrag verlangt, dann müssen Sie statt 350,40 Euro bereits 393,60 Euro bezahlen (7,3 + 0,9% = 8,2%)

 

So wechseln Sie die gesetzliche Krankenversicherung

Ihre gesetzliche Krankenversicherung können Sie erst wechseln, wenn Sie 18 Monate lang bei Ihrer bisherigen GKV waren. Beachten Sie hierbei die gesetzliche Kündigungsfrist von zwei vollen Kalendermonaten.

Beispiel: Nehmen wir an, Sie wollen ab dem 1. Mai zu einer anderen gesetzlichen Krankenkasse wechseln, so müssen Sie bis zum 30. April kündigen. Da die Kündigungsfrist für die gestezliche Krankenversicherung 2 Monate beträgt, muss das Kündigungsschreiben spätestens am 28/29. Februar bei der alten gesetzlichen Krankenkasse eingehen. Schicken Sie die Kündigung an Ihre gesetzliche Krankenversicherung am besten per Enschreiben, damit Sie im Zweifel einen Nachweis haben.

Die 18-monatige Bindungsfrist entfällt dann, wenn Ihre gesetzliche Krankenversicherung erstmals einen Zusatzbeitrag erhebt oder den Zusatzbeitrag erhöht, denn dann haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Seit 1. Januar 2011 ist ein Vergleich wichtiger denn je, denn hier lässt sich viel Geld sparen oder man bekommt bessere Leistungen für den gleichen Preis.

 

Gesetzliche Krankenversicherung und Zusatzversicherung: mehr Leistung

GKV ZusatzversicherungVon Ihrer gesetzlichen Krankenkasse wird lediglich die medizinische Grundversorgung bezahlt. Wenn Sie Leistungen erster Klasse genießen wollen, so können Sie sich als Kassenpatient für eine private Zusatzversicherung entscheiden. Die private Zusatzversicherung können Sie nach Ihrem persönlichen Bedarf gestalten. Somit wird die gesetzliche Krankenversicherung mit einer Zusatzversicherung fast zu einer privaten Krankenversicherung.

Sie entscheiden nach persönlichem Bedarf, welche Leistungen Sie in Ihrer Zusatzversicherung absichern wollen. Ambulante Leistungen (z. B. Arztbesuche, Brille, Psychotherapie), zahnärztliche Leistungen (z.B. Kieferorthopädie, hochwertiger Zahnersatz) und Leistungen bei Krankenhausaufenthalten (z.B. Ein-Bett-Zimmer, Chefarztbehandlung) sind je nach Tarif versicherbar.

Wichtig: Beachten Sie bitte, dass Sie die Leistungen Ihrer privaten Krankenzusatzversicherung in der Regel nicht sofort nach Abschluss der Police in Anspruch nehmen können. Sie müssen mit einer Wartezeit von mehreren Monaten rechnen, bis Ihnen Ihr Zusatzversicherer einen teuren Zahnersatz oder eine hochwertige Brille bezahlt. Sie sollten sich daher rechtzeitig über die Krankenzusatzversicherung informieren.

Der Vorteil der gesetzliche Krankenkasse mit der Krankenzusatzversicherung ist, dass dies eine günstige Alternative zur privaten Krankenversicherung sein kann, vor allem für Familien mit einem Hauptverdiener oder für Wenigverdiener. Denn mit der Krankenzusatzversicherung ist es möglich, fast die gleichen Leistungen wie in der privaten Krankenkasse in Anspruch zu nehmen. Vergleichen Sie und lassen Sie sich beraten, damit Sie den bestmöglichen Schutz erhalten.

Gesetzliche KVKrankenzusatztarifPrivate KV
Auswahl des KrankenhausesNächstgelegenes Krankenhaus. Keine PrivatklinikenJe nach Tarif. Meist Freie Auswahl. Empfehlung: Vorher mit Gesellschaft abstimmen.Freie Auswahl. Kurkliniken nur mit Zustimmung der Gesellschaft. Empfehlung: Vorher mit Gesellschaft abstimmen.
Unterbringung im KrankenhausMehrbettzimmerJe nach Tarif: Einbettzimmer oder ZweibettzimmerFreie Auswahl. Kurkliniken nur mit Zustimmung der Gesellschaft. Empfehlung: Vorher mit Gesellschaft abstimmen.
Behandelnder ArztDiensthabender ArztMeist Arzt eigener Wahl (Chefarzt)Meist Arzt eigener Wahl (Chefarzt)
Arzthonorare für
Krankenhausbehandlungen
Keine Kosten für den gesetzlich Versicherten. Allerdings Erstattung gedeckeltJe nach Tarif. Meist höhere Erstattung als in der GKVJe nach Tarif. Meist höhere Erstattung als in der GKV
Auswahl des ArztesBeschränkt auf KassenärzteFreie ArztwahlFreie Arztwahl
Honorare für Leistungen
niedergelassener Ärzte
100% der Leistungen. Arzt kann bis zum 1-1,5 fachen GOÄ-Satz abrechnen.Je nach Tarif teilweise begrenzt. Ärzte können aber in der Regel mehr abrechnen als in der GKV.Je nach Tarif teilweise begrenzt. Ärzte können aber in der Regel mehr abrechnen als in der GKV.
Hilfsmittel (z.B. Brillen,
Hörgerate, Prothesen etc.)
Ersetzt werden Hilfsmittel in einfacher Ausführung. 80% für Einlagen und Bandagen. Festbeträge bei Brillenglasern.Je nach Tarif unterschiedlich. Von Leistungsumfang wie in der GKV bis deutlich umfangreicher möglich.Je nach Tarif unterschiedlich. Von Leistungsumfang wie in der GKV bis deutlich umfangreicher möglich.