Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze ist eine Grenze, ab der Sie keine höheren Beiträge mehr bezahlen müssen, auch wenn Sie ein Gehalt darüber hinaus haben. Bei verschiedenen Versicherungen gibt es diese Beitragsbemessungsgrenze. Vorzufinden ist diese Grenze hauptsächlich bei den Sozialversicherungen. Diese Grenze ändert sich jedes Jahr aufs Neue und ist in Ost- und Westdeutschland unterschiedlich. Hier bekommen Sie nähere Informationen zur Beitragsbemessungsgrenze.

Gesetzliche Krankenversicherung Versicherungspflichtgrenze

In der gesetzlichen Krankenversicherung liegt die Versicherungspflichtgrenze in 2017 bei 57.600 Euro im Jahr bzw. 4.800 Euro monatlich. In 2016 lag die Versicherungspflichtgrenze bei 56.250 Euro im Jahr, bzw. 4.687,50 Euro im Monat. Hier gibt es keine Unterschiede zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland.

Arbeitslosenversicherung Beitragsbemessungsgrenze

2017 liegt die Grenze bei der Arbeitslosenversicherung in Westdeutschland bei 76.200 Euro im Jahr oder 6.350 Euro im Monat. In Ostdeutschland beträgt die Grenze im Jahr 2016 68.400 Euro im Jahr bzw. 5.700 Euro im Monat. 2016 lag die Grenze bei der Arbeitslosenversicherung in Westdeutschland bei 74.400 Euro im Jahr oder 6.200 Euro im Monat. In Ostdeutschland beträgt die Grenze im Jahr 2016 64.800 Euro im Jahr bzw. 5.400 Euro im Monat.

 

Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung

Die Beitragsbemessungsgrenze in der privaten Krankenversicherung und auch in der gesetzlichen Krankenkasse liegt 2017 bei 52.200 Euro jährlich, bzw. 4.350 Euro monatlich. Hier gibt es keine Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland.

Jahr 2015 Ost und West: 4.125 Euro monatlich, bzw. 49.500 Euro jährlich

Jahr 2014 Ost und West: 4.050 Euro monatlich, bzw. 48.600 Euro jährlich

 

Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung

Jahr 2017 Ost: 5.500 Euro monatlich, bzw. 68.400 Euro jährlich

Jahr 2017 West: 6.200 Euro monatlich, bzw. 76.200 Euro jährlich

Jahr 2016 Ost: 5.500 Euro monatlich, bzw. 64.800 Euro jährlich

Jahr 2016 West: 6.200 Euro monatlich, bzw. 74.400 Euro jährlich

 

Beiträge zur Sozialversicherung im Überblick

Die Beiträge zur Sozialversicherung werden zur Hälfte auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt. Der Beitragszuschlag für die gesetzliche Pflegeversicherung für kinderlose Arbeitnehmer ab dem vollendeten 23. Lebensjahr, trägt der Arbeitnehmer ganz alleine.

Wie man sehen kann steigen die Beiträge ständig, deshalb ist ein Versicherungsvergleich wichtig. Denn so können Sie bessere und mehr Leistungen in Anspruch nehmen. Sie sollten sich auch Gedanken über eine private Altersvorsorge machen, da die gesetzlche Rentenversicherung immer weniger Geld zur Verfügung hat.