Kreditkarte für StartUps

28 Aug 2015

Kreditkarte für StartUps

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Wenn Sie vor haben ein Unternehmen zu gründen und dazu eine Kreditkarte benötigen, da Sie vieles online bestellen möchten und die Bezahlung meist über die Kreditkarte erfolgt, dann ist es als ein StartUp gar nicht so einfach eine Kreditkarte zu erhalten. Denn oft werden von den Kreditinstituten keine Kreditkarten an StartUps vergeben, da sich diese in der Existenzgründung befinden. Nicht selten ist diese Einstufung für 2 – 3 Jahre gesetzt. So gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie Sie als ein StartUp Unternehmen, doch noch an eine Kreditkarte kommen.

 

Möglichkeit 1 wäre, Sie verwenden Ihre private Kreditkarte und rechnen alles über Privateinlage ab. Das ist eine ganz einfache Methode und die Kreditkarte ist in der Regel schnell beantragt. Das Problem liegt nur in der Tatsache, dass Sie das von Ihrem privaten Girokonto vorstrecken müssen, bzw. das Geschäftliche und Private sich vermischen. Das ist nicht jedermanns Sache und auch für die Buchhaltung wäre es anders ggf. besser.

 

Möglichkeit 2 wäre, Sie wählen eine PrePaid Kreditkarte. Denn so laden Sie von Ihrem Geschäftskonto das Geld auf diese aufladbare Kreditkarte und können über das Geld verfügen. Nachteilig ist jedoch, dass diese PrePaid Kreditkarten nicht immer und überall akzeptiert werden und Sie als Unternehmen so unprofessionell wirken.

 

Möglichkeit 3 wäre, Sie hinterlassen dem Geldinstitut eine Sicherheit. Sprich, den gewünschten Kreditrahmen hinterlegen Sie als Sicherheit, sodass die Bank eine Sicherheit hat, falls Sie das Darlehen nicht bezahlen können.

 

Möglichkeit 4 wäre, eine ausführliche Auskunft über die eigene Person, samt Vermögensverhältnissen etc. durchzuführen. Dies kann für die Bank ggf. ausreichend sein, sodass sie aufgrund dieser Selbstauskunft Ihnen sogar eine Kreditkarte mit einem zu Anfang noch niedrigeren Kreditlimit (evtl. 1.000 Euro) aushändigt.

 

Sie sehen also, dass es gar nicht so einfach ist, eine Kreditkarte zu bekommen, wenn man ein StartUp ist. Die Einstufung als Existenzgründer kann auch in weniger als 2 – 3 Jahre widerrufen werden, falls Sie über ausreichend Umsatz und vor allem Gewinn erwirtschaften. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Berater bei Ihrer Hausbank über dieses Thema.

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