Kreditkarten: Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Kreditkarten helfen bei der Überbrückung finanzieller Engpässe und erleichtern den Zahlungsvorgang erheblich. Auch in Deutschland werden Kreditkarten immer beliebter. In den Jahren von 2010 bis 2017 stieg der kartengestützte Umsatz von 43,47 auf 100,85 Mrd. Euro an. Die beliebtesten Kreditkartenmarken sind MasterCard und Visa. 2017 verfügten 20,4 Millionen Deutsche über eine MasterCard-Kreditkarte, 15 Millionen benutzten eine Kreditkarte von Visa. Vor allem bei größeren Beträgen greifen die Deutschen immer mehr zur Kreditkarte, kleinere Beiträge hingegen werden oft in bar oder per Bankkarte bezahlt.

Kreditkarten kommen in erster Linie bei Online-Einkäufen zum Einsatz. Neben Zahlungsplattformen wie AliPay oder PayPal stehen Kreditkarten in der Beliebtheitsskala europaweit an zweiter Stelle. In ihrer Funktionsweise unterscheidet sich eine Kreditkarte nicht von einer herkömmlichen Bankkarte. Beim Bezahlen in einem Geschäft gibt der Benutzer seine PIN ein, bei Online-Einkäufen muss der Karteninhaber die Kartendaten eingeben, die in einem komplexen Vorgang überprüft werden. Der eigentliche Unterschied zwischen einer Kredit- und einer Bankkarte besteht jedoch darin, dass das Geld bei Ersterer nicht direkt vom Konto des Benutzers abgebucht wird, sondern erst später zurückgezahlt werden muss. Dadurch entsteht für den Nutzer ein erheblicher finanzieller Spielraum, der es ihm erlaubt, größere Einkäufe zu tätigen. Eine Kreditkarte ist demnach eher mit einem Kredit vergleichbar, wobei auch hier Unterschiede bestehen. Eine Kreditkarte gewährt dem Nutzer eine gewisse Spontanität, da fortwährend ein bestimmter Kreditrahmen besteht.